Voice Search Tipps für SEO im B2B & B2C

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Voice Search Tipps für SEO im B2B & B2C

Voice Search SEO Tipps im B2B und B2C

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The Winner takes all

Das klassische Ergebnis einer Google Suche besteht aus mehreren bezahlten und nicht bezahlten Suchergebnissen. Im Unterschied dazu gibt eine Voice Search in der Regel nur ein Ergebnis aus. Der Nutzer hat also nicht die Wahl, zwischen verschiedenen Anzeigen zu wählen. Für Unternehmen im B2B und B2C bedeutet dies, dass der zweite Platz in der Voice Search bereits der erste Verlierer ist.

Die Suchintention entscheidet

Aktuell (Stand 2020) unterscheiden sich die Suchintentionen der Voice Search noch von denen der getippten Suche. Die Sprachassistenten können bereits viel, jedoch noch nicht alles. Die detaillierte Recherche eines Themas findet noch am Handy oder PC statt. Ist der Nutzer mit einer zwei bis dreizeiligen Antwort auf seine Suche jedoch zufrieden, so wird die Voice Search relevant. Unternehmen müssen also die Suchintention der Nutzer genau kennen. Viele Suchanfragen lassen sich in einzelne, konkrete Fragen runterbrechen, die dann mit einem Satz beantwortet werden können.

Antworten kurz und präsent darstellen

Die Antworten einer Voice Search sind Zitate des Textes von Webseiten. Ist die Antwort auf eine Frage länger als zwei bis drei Sätze, spielt sie in der aktuellen Voice Search keine Relevanz. Entweder lässt sich eine Frage mit wenigen Worten beantworten. Dann sollte dies exakt so auf der Webseite in direkter Nähe der Fragestellung zu finden sein. Oder eine Frage ist noch zu weit formuliert, dass eine präzise Antwort möglich ist. Dann sollten die Suchintentionen der Nutzer genau durchleuchtet werden (die gleiche Frage kann bei verschiedenen Nutzern unterschiedliche Suchintentionen haben), um dann je Suchintention eine einzelne Frage zu formulieren, die mit wenigen Worten beantwortet werden kann.

Kurze Antworten zu weiten Fragen

Die Sprachassistenten lernen beständig dazu. Genau wie Google individuelle Suchergebnisse in der getippten Suche ausspielt, wird Google auch in der Voice Search bei der gleichen Suchanfrage von zwei unterschiedlichen Nutzern unterschiedliche Ergebnisse ausliefern. Denn Google ist sehr gut darin zu raten, "was eigentlichen mit der Frage gemeint war". Hier helfen Unternehmen die klassischen Werkzeuge aus der Markenentwicklung. Buyer Persona bilden, SEO-Workshops mit Kunden durchführen und dabei vor allem eines tun - die Scheuklappen ablegen und richtig gut zuhören.

Unterschiede bei Voice Search im B2B & B2C

Mitarbeiter im B2B sind im Umgang mit Google und co. genauso Nutzer wie im B2C. Ob der Mitarbeiter im Einkauf für seine Arbeitgeber oder für sich privat nach Dienstleistern und Informationen sucht, spielt keine Rolle. Die letzte Nutzererfahrung setzt dabei den Maßstab. Customer Centricity ist hier das Zauberwort.

Es gibt keinen Unterschied der Voice Search zwischen B2B und B2C. Dies sollte für viele B2B Unternehmen ein Weckruf sein. Der Nutzer vergleicht den Service des Lieferanten mit dem von Amazon, Apple und co. Andersherum bietet sich hier noch viel Potenzial, sich vom Wettbewerb abzusetzen. In der Suchmaschinenoptimierung sind B2C Nischen deutlich stärker umkämpft als B2B Nischen. Die B2B Unternehmen, die das begriffen haben, können sich als die Position 1 Danke der Voice Search die kompletten Lorbeeren einheimsen.

Zu den Themen Nutzererfahrung und Customer Centricity empfehlen wir die Studie der Gebhardt & Partner Markenberatung. Diese kann unter diesem Link heruntergeladen werden.